Netzkolumnistin

Digital ist besser.

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Autofokus: St. James Street

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St James Street, Jerusalem, Israel

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Twitters schönste Biographien

Die Twitter-Bio entwickelt sich zu einer eigenen Kunstform. Jüngstes Beispiel: Wolfgang Büchner. Der Ex-Spiegel-Chefredakteur spielt in seiner Selbstbeschreibung mit einem Zitat von Samuel Beckett: „Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better.“ Hier sind die schönsten Beispiele der 160-Zeichen-Kleinkunst aus meiner Timeline.

„I dream often, I dream BIG. Paasionate about connecting people using technology. Founded 3 kids. raised a few startups. Music addict. Tweeting also in Hebrew.“ @sageeb

Stilkritik: Klingt alles schön poetisch, mit einer Priese Ironie. Das gefällt mir. Pluspunkte für den Einsatz von Majuskeln als Stilmittel. Der letzte Satz macht es irgendwie aber kaputt. Der klingt so geschäftsmäßig.

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„Israels Gesellschaft hat keine Geheimnisse“

Die Snowden-Enthüllungen und die NSA-Affäre interessieren in Israel kaum jemand. Jonathan Klinger ist Anwalt und kämpft für ein freies Netz ohne Überwachung. Ich habe ihn in Tel Aviv getroffen und mit ihm über die Überwachung im Land gesprochen. Die Lage ist düster, sagt er im Interview.

Netzkolumnistin: Werden die Menschen hier überwacht?

Klinger: Israels Gesellschaft hat keine Geheimnisse. Alles ist überwacht.

Netzkolumnistin: Warum regt das niemanden auf?

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Autofokus: Yafo Street

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Yafo Street, Jerusalem, Israel (endlich, meine erste Kamera aus Israel – dabei gibt es hier so viele!)

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Mit Storyteller Multimedia-Reportagen basteln

Storyteller heißt ein neues, kostenloses Werkzeug, mit dem Journalisten ihre eigenen Multimedia-Slideshows entstehen lassen können. Entwickelt hat es Katharina Brunner. Sie hat das Open-Source-Tool so konzipiert, dass auch Journalisten ohne Programmierkenntnisse damit arbeiten können, erzählt sie im Interview.

Netzkolumnistin: Wie bist du auf die Idee gekommen, selbst an einem Tool wie Storyteller zu arbeiten?

Katharina Brunner: Bei einem Treffen von Datenjournalisten in München hat mir Max Zierer davon erzählt, wie der Bayerische Rundfunk WordPress als Basis für eine PageFlow-Anwendung benutzt. Da dachte ich mir: Das kann ich auch. Nach dem letzten #ddjmonaco-Treffen twitterte @drfollowmario,dass es ein wirklich einfaches Tool für multimediales Storytelling bräuchte. Ein paar Tage habe ich immer wieder überlegt, wie man das genau umsetzen könnte, bevor ich angefangen habe, zu basteln. Zu Gute kam der Idee, dass ich gerade um jede Ablenkung von meiner Abschlussarbeit dankbar bin.

Netzkolumnistin: Und wie bist du vorgegangen?

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Autofokus: Norwegen

Norwegen, Hurtigruten, Westküste vor den Lofoten (ungefähr)

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Klicken: Das Internet weiß, wo deine Katze wohnt

Tolle Katzenkarte: Mit dem Datenprojekt „I Know Where Your Cat Lives“ können Nutzer sich durch eine Million Katzenbilder, markiert auf einer Karte, klicken. Der Entwickler hat die Fotos inklusive Geotagging legal von Webseiten wie Instagram geholt. Es geht ihm nicht nur um catcontent.

Der Katze in Medway, England, scheint es ziemlich gut zu gehen. Auf zahlreichen Fotos gähnt sie in die Kamera, schaut stoisch Richtung Linse oder schläft. Ihr Besitzer scheint sie gerne zu fotografieren – und teilt die Aufnahmen offenbar ebenso gerne im Internet, verbunden mit seinen Standort-Daten.

Dass man darüber ziemlich genau auf seinen Wohnort schließen kann, zeigt die Seite „I know where your cat lives“ auf unglaublich schöne und erschreckende Weise. Auf der Weltkarte sind über eine Million Katzenbilder verortet. Über den Button „Find a new cat“ kann man durch den weltweiten Katzenbestand browsen. Oder man kann gezielt in einer Stadt nach allen Internet-Miezen suchen – und weiß gleich einiges über Herrchen oder Frauchen. Im Fall der englischen Katze gruppieren sich zahlreiche Fotos um ein bestimmtes Haus in Medway.

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Autofokus: Südstadt

Südstadt, Köln

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Keine Angst vor dem Mindestlohn für Praktikanten

Der Mindestlohn für Praktikanten würde im Journalismus neue Ungerechtigkeiten schaffen, schreiben Jana Gioia Baurmann und Alina Fichter in der aktuellen Ausgabe der Zeit. Sie freuen sich, dass in letzter Sekunde eine Ausnahme vereinbart wurde – das sei ein großes „Glück“ für angehende Journalisten. Von wegen! Die Argumentation hinkt und blendet wichtige Aspekte aus.

Schnelligkeit, Sorgfalt, gute Schreibe: Das sind nur ein paar Anforderungen an Praktikanten im Journalismus. Eine weitere Tugend kann dem journalistischen Nachwuchs offenbar auch nicht schaden: Dankbarkeit. Diesen Eindruck habe ich bekommen, als ich den Text „Rein in die Absolventenfalle“ (welche Falle eigentlich?) der Zeit gelesen habe.

Die beiden Autorinnen heißen es darin gut, dass für journalistischen Nachwuchs eine Ausnahmeregelung vom Mindestlohn vereinbart wurde. Für Praktika unter drei Monaten, die während des Studiums absolviert werden, muss kein Mindestlohn gezahlt werden. Ein „Glück“ für junge Schreiber, so die Zeit. Denn: Die Medienhäuser hätten dann weniger der jetzt schon heiß begehrten Praktikantenstellen angeboten – mit dem Wunsch nach einer angemessenen Bezahlung schneidet sich der Nachwuchs also ins eigene Fleisch, ist letztlich das Argument hinter dieser Aussage.

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Autofokus: Friedrichstraße

Friedrichstraße, Berlin

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