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Tag: Wahlkampf

#IsraElex, 9: „Die Politiker wollen, dass ihre Rede zum Meme wird“

Youtuber Noy Alooshe belebt mit seinen Mashup-Videos von Politikern den Wahlkampf in Israel. In der Hoffnung auf einen Remix von ihm schreiben sogar manche Kandidaten ihre Reden um.

Netzkolumnistin: Wie gefürchtet bist du unter israelischen Politikern?

Noy Alooshe: Gar nicht! Die Politiker in Israel sprechen gerne über meine Videos.

Netzkolumnistin: Warum? Deine Remixe veralbern doch das, was sie sagen oder wie sie es sagen.

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#IsraElex, 8: Wahlkampf auf WhatsApp

Beinahe jeder Politiker hat heute einen Twitter-Account und pflegt eine Facebook-Seite. Eine neue Plattform für den Wahlkampf in Israel: WhatsApp.

Eigentlich wollte Morad Stern einfach eine themenbezogene WhatsApp-Gruppe gründen, in der die Mitglieder sich unter dem Titel „Israel Tech Community“ austauschen können.

Dann, auf eine spontane Anfrage Sterns hin, hatte die Gruppe plötzlich ein prominentes Mitglied mehr: Yair Lapid, Chef der Partei Yesh Atid und ehemaliger Finanzminister Israels.

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#IsraElex, 7: Ja, aber der Iran!

Die Wohnungskrise ist schlimm, ja. Aber das eigentliche Problem dahinter ist nicht schlechte Innenpolitik, sondern der Iran. Das hat Israels Premierminister Benjamin Netanyahu seine Follower auf Twitter wissen lassen – und eine Meme-Flut losgetreten.

Netanyahu führt einen Wahlkampf, der ihn als starken Mann dastehen lassen soll, als Beschützer Israels in Zeiten des Terrors. Für innenpolitische Anliegen ist da kein Platz, viel vorzuweisen hat Netanyahu hier auch nicht.

Die Wohnungen in Städten wie Tel Aviv sind nahezu unbezahlbar und die Lebenshaltungskosten steigen. Mit Außen- und Sicherheitspolitik hat das auf den ersten Blick wenig zu tun.

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#IsraElex, 5: Wahlkampf auf Instagram

Im Wahlkampf müssen alle Kanäle bespielt werden. Deshalb hat Benjamin Netanyahu jetzt auch einen eigenen Instagram-Account – und verbreitet Privates.

Die Knesset-Wahlen sind nur noch ein paar Wochen entfernt, es ist Hochphase im israelischen Wahlkampf. Alle Kanäle müssen bespielt werden, denkt man sich offenbar auch im Lager des Likud.

Deshalb hat der amtierende Premierminister Benjamin Netanyahu jetzt auch einen eigenen Instagram-Account.

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