Der Fotograf Simon Menner macht Überwachung sichtbar – durch einen Blick in die deutsche Vergangenheit. Er hat drei Jahre lang Überwachungs-Fotos der Stasi durchforstet und  in den Archiven Bilder der Spione aufgespürt, die seit dem Zusammenbruch der DDR niemand angesehen hatte. Die Aufnahmen sind aktueller denn je, sagt Menner. Auf dem CCC-Kongress in Hamburg hat er seine Arbeit vorgestellt.

Überwachung ist meistens etwas Unsichtbares. Sie tut erst einmal nicht weh, ist eine abstrakte Größe, trotz ihrer sehr handfesten Folgen.

Simon Menner aus Berlin hat sich auf die Suche gemacht nach historischen Spuren staatlicher Überwachung auf deutschem Bundesgebiet. Menner interessiert sich dafür, welche Zeugnisse des Stasi-Überwachungsapparats der DDR übrig geblieben sind. Seine Suche nach Überwachungs-Fotos begann schon vor mehreren Jahren und führte ihn in das Archiv der Stasi-Unterlagenbehörde.

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