Netzkolumnistin

Digital ist besser.

Tag: Berlin

Mode, die leuchtet

Wie war das nochmal mit dem Schaltkreis und den Elektronen? Auf der re:publica habe ich bei Anna Waldman-Brown gelernt, wie man seine Kleidung mit Licht verschönern kann. Und bin stolz auf ein kleines LED-Lichtchen an meinem Stoffbeutel. 

„Light up your clothes“, so hieß der Workshop im Makerspace der re:publica. Eine kleine Gruppe hatte sich um einen großen Tisch eingefunden, auf dem verstreut ein paar Garnrollen und Scheren lagen. Ein Mann neben mir twitterte, dass er der einzige Mann beim Workshop sei. Wenn es um Mode geht, dann interessieren sich offenbar doch eher Frauen für das Thema.

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Game-Kunst: „Das Pixel entfesselt Gefühle“

„Retro hat eine besondere Faszination“: Die Berliner Ausstellung Supersample: Pixels at an Exhibition zeigt Werke, die inspiriert sind von Spiele-Klassikern wie Pac Man, Donkey Kong, Galaga oder Legend of Zelda.

Es ist eine Hommage an die Klötzchengrafik: Die Berliner Ausstellung Supersample: Pixels at an Exhibition feierte jüngst zur Gamesweek in Berlin Premiere. Sie zeigt die künstlerische Auseinandersetzung mit Games, die heute unter dem Label „Retro“ laufen, und zeigt: Im Rahmen zeigenössischer Kunst müssen auch neue, digitale Räume bedacht und erschlossen werden.

Zu sehen sind künstlerische Interpretationen von frühen Spielen und ihren charakteristischen 8-Bit-Pixelgrafiken. Werke von über 20 internationalen Künstlern, Illustratoren und Gaming-Fans werden ausgestellt. Deren Objekt: die Lieblings-Games ihrer Jugend. Die Mittel der Wahl sind unterschiedlich. Es gibt Fotokunst, Acrylarbeiten und 3D-Illustrationen zu sehen.

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Israels Tech-Gründer strömen nach Berlin

„In Berlin bekommt man Dinge erledigt“: Immer mehr Gründer aus Israel kehren ihrer Heimat den Rücken, um ihre App-Ideen in der deutschen Hauptstadt umzusetzen. Daniel Paz von „Capsuling Me“ hat den Schritt gewagt. Ich habe ihn auf einem Besuch in seiner alten Heimat Israel für ein Interview* getroffen.

Netzkolumnistin: Warum bist du als junger Gründer nach Berlin ausgewandert?

Daniel Paz: Ich bin Ende 2012 für „Capsuling Me“ nach Berlin gezogen. Mein Partner Michael Ronen war schon da. Schon damals war absehbar, dass Berlin sich zum Gründerzentrum entwickelt. Es ist einfach, sich in Berlin daheim zu fühlen. In Berlin bekommt man Dinge erledigt. Die Stadt hat eine effektive Verwaltung, das klappt alles wie am Schnürchen, auch wenn man Ausländer ist. Ich mag außerdem, dass die Stadt sehr international ist. Man muss nicht unbedingt Deutsch können hier. Und was für Start Ups ganz wichtig ist: Berlin ist nicht so teuer wie etwa London.

Netzkolumnistin: Aber du kommst aus Israel – einem Land, das den Spitznamen „Start Up Nation“ hat und bekannt ist für seinen innovativen High-Tech-Sektor. War Tel Aviv keine Option?

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Autofokus: Friedrichstraße

Friedrichstraße, Berlin

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Ausstellung: Leben in einer überwachten Welt

Machen Videokameras unser Leben sicherer? Wie sieht das Verhältnis von Überwacher und Überwachtem aus? Um diese Fragen dreht sich die aktuelle Ausstellung im Berliner Museum für Kommunikation. Ich war da und habe mich umgesehen.

Ich fühle mich beobachtet. Und bin es auch. Wer die Ausstellung „Außer Kontrolle? Leben in einer überwachten Welt“ in Berlin betritt, hat über seinem Kopf mehr als ein Dutzend Videokameras hängen.

Ein kleiner Gag zu Beginn, die Kameraaugen sind blind und in ihrer Anhäufung wirken die Dinger lächerlich, gerade mal einen Meter voneinander entfernt. Tatsächlich ist der öffentliche Raum voll von ihnen, fast nirgends mehr ist man unbeobachtet.

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Autofokus: Blissestraße


Blissestraße, Berlin

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