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Digital ist besser.

Tag: Digitaljournalismus

Was taugt Blendle?

Der offizielle Start des Digitalkiosks Blendle wird mit Spannung erwartet. Ich bin seit einigen Tagen auf Blendle unterwegs und habe mir einen ersten Eindruck vom Angebot verschafft. Ich nutze es gerne, aber ein Problem habe ich noch. Ein Überblick.

Was ist Blendle?

Auf Blendle kann man Texte lesen. Von den unterschiedlichsten Zeitungen und Magazinen. Man kauft nicht gleich eine ganze Ausgabe, weil einen der Sport-Aufmacher auf Seite 28 interessiert. Sondern kann verlagsübergreifend einzelne Texte für einen Centbetrag einkaufen und sofort digital lesen. Debundling für Profis. Das Unternehmen kommt aus den Niederlanden und ist dort schon sehr erfolgreich. Investiert in die Geschäftsidee haben auch große Medienhäuser, die New York Times und Springer zum Beispiel.

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Roboterjournalismus: Nachrichten vom Algorithmus

Maschinen ersetzen menschliche Arbeitskräfte nicht nur am Produktionsband, sondern dringen auch immer weiter in andere Arbeitsfelder vor – auch den Journalismus. Wie werden Maschinen den Journalismus verändern?

Zuallererst die guten Nachrichten: Nein, Roboter werden uns nicht die Jobs klauen. Auch nicht den Journalisten. Aber: In Zukunft werden Software und Maschinen immer größere Teile unserer Arbeit übernehmen. Auch in den Redaktionen. Und das ist eine positive Entwicklung.

„Handgriffe, die eine Routine darstellen, können künftig auch im Journalismus von einer Maschine übernommen werden, denn es werden auch geistige Prozesse automatisiert“, sagte Frederik Fischer von Vocer auf dem zweiten Vocer Innovation Day in Hamburg. Zusammen mit Marco Maas von Open Data City diskutierte er mit den Workshop-Teilnehmern unter dem Titel „Did you try turning it off and on again?“ über Automatisierung im Journalismus. „Das ist eine gute Sache. Denn was automatisiert wird, das sind stinklangweilige Sachen, die kein Journalist gerne macht.“ Fischer glaubt: „Wir müssen Software als Tool nutzen, um uns mehr Freiräume zu schaffen, auch finanzielle.“

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