Netzkolumnistin

Digital ist besser.

Tag: Internet

Digital abgehängt: Warum Obdachlose Internet brauchen

Für Obdachlose ist das Internet sogar noch wichtiger als für Menschen mit einer festen Adresse.  Hier steht, warum.

An einem heißen Sommertag treffe ich Tobi, in den Redaktionsräumen des Hamburger Straßenmagazins Hinz und Kunzt. Tobi ist ein großer, hagerer Typ mit einem blauen Iro und Tattoos. Tobi ist so alt wie ich, 26.

Ich hänge ständig im Netz rum, lese, schreibe, schaue Netflix-Serien. Für Tobi ist das Internet genauso wichtig wie für mich. Als ich ihn danach frage, sagt er: „Mein Laptop ist mein wichtigster Besitz.“ Dann überlegt er kurz und korrigiert sich: „Zuerst kommt mein Hund Diego. Dann kommt das Laptop. Dann komme ich.“

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Slipnote-App: Meme-Kultur im Messenger

Die israelische App Slipnote will die Meme-Kultur des Internets in den Messenger holen. Sie soll etablierten Angeboten wie WhatsApp und Snapchat Konkurrenz machen – und an den Erfolg der israelischen Hit-App Yo anknüpfen.

Auch Slipnote will seine Nutzer zum Lachen bringen – und auf dem hart umkämpften Markt der Messaging-Apps Angeboten wie WhatsApp und Snapchat Konkurrenz machen. Das Tel Aviver Start Up hofft, an den Erfolg einer anderen Messaging-Anwendung aus Israel anzuknüpfen: der gaga-genialen App Yo.

Slipnote setzt wie Snapchat ganz auf visuelle Inhalte. Mit der Slipnote-App lassen sich in ein paar Sekunden Fotocollagen erstellen, garniert mit Texten oder anderen Zeichnungen.

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Twitters schönste Biographien

Die Twitter-Bio entwickelt sich zu einer eigenen Kunstform. Jüngstes Beispiel: Wolfgang Büchner. Der Ex-Spiegel-Chefredakteur spielt in seiner Selbstbeschreibung mit einem Zitat von Samuel Beckett: „Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better.“ Hier sind die schönsten Beispiele der 160-Zeichen-Kleinkunst aus meiner Timeline.

„I dream often, I dream BIG. Paasionate about connecting people using technology. Founded 3 kids. raised a few startups. Music addict. Tweeting also in Hebrew.“ @sageeb

Stilkritik: Klingt alles schön poetisch, mit einer Priese Ironie. Das gefällt mir. Pluspunkte für den Einsatz von Majuskeln als Stilmittel. Der letzte Satz macht es irgendwie aber kaputt. Der klingt so geschäftsmäßig.

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Blogstöckchen: Auf meiner Leseliste

Dirk von Gehlen hat mir via Twitter ein Blogstöckchen zukommen lassen. Das ist die Aufgabe:

Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein. Danach tagge 8 weitere Blogger und informiere diese darüber.

Für mich ein willkommener Anlass, mich neben der Journalistenschule auch mal wieder mit Büchern zu beschäftigen. Mein Literatur-Leseverhalten ist doch innerhalb der letzten Monate ziemlich verkümmert und das Blogstöckchen ist eine gute Gelegenheit, mir mal wieder darüber klar zu werden, was ich so alles verpasse – und dringend nachholen sollte. Hier also meine Liste:

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